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Erweiterung des Fernwärmenetzes in der Breiten Straße

Die Stadtwerke Bernburg erweitern das Fernwärmenetz in der Breiten Straße. Ziel der Maßnahme ist es, weitere Gebäude an eine effiziente und zukunftssichere Wärmeversorgung anzuschließen.

Ausgehend von den bestehenden Absperrarmaturen vor dem Hausanschluss Nr. 25 wird eine neue Fernwärmetrasse mit der Nennweite DN 80 bis zum Bereich des Hausanschlusses Nr. 81 verlegt. Die Leitungen werden als erdverlegte Kunststoffmantelrohre ausgeführt und überwiegend im Bereich des Parkstreifens geführt. Die Regelüberdeckung beträgt 0,8 Meter, nach Querung der Nicolaistraße wird die Leitung aufgrund vorhandener Versorgungsleitungen in einer Tiefe von 1,1 Metern verlegt.

Zur Sicherstellung eines sicheren und langlebigen Betriebs wird die Trasse mit einem integrierten Leckwarnsystem ausgestattet. Zudem werden zur Aufnahme von temperaturbedingten Längenänderungen zwei Dehnungsbögen vorgesehen. Diese werden unter Berücksichtigung vorhandener Infrastruktur – insbesondere einer parallel verlaufenden Gasleitung – entsprechend angepasst positioniert.

Im Zuge der Baumaßnahme werden die Gebäude Nr. 91, 86 und 81 direkt an das Fernwärmenetz angeschlossen. Darüber hinaus erfolgt eine zusätzliche Versorgung der Gebäude Nr. 88 und 87 über eine kombinierte Leitungsführung, teilweise im Erdreich sowie abschnittsweise als Fassadenleitung.

Die notwendigen Tiefbauarbeiten umfassen die Herstellung des Leitungsgrabens sowie die vollständige Wiederherstellung aller Oberflächen nach Abschluss der Arbeiten. Querende und parallel verlaufende Versorgungsleitungen werden gesichert, Hausanschlüsse mittels Kernbohrungen hergestellt.

Die Maßnahme ist so geplant, dass Eingriffe in die bestehende Infrastruktur und den Baumbestand auf ein Minimum reduziert werden.

Im Rahmen dieses Bauvorhabens erfolgte die Planung und Umsetzung unter besonderer Berücksichtigung der technischen und wirtschaftlichen Effizienz. Ziel ist es, eine nachhaltige, zukunftssichere und zugleich wirtschaftliche Wärmeversorgung zu schaffen, die sowohl ökologische als auch ökonomische Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus nehmen wir zur Unterstützung des Vorhabens Fördermittel des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch, um die energieeffiziente und klimafreundliche Umsetzung des Projekts zu fördern.

 

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